Die Kinotage
Hab den Eintrag selbst jetzt hier vesehentlich eine Woche rumgammeln lassen, also ist er jetzt nicht mehr ganz so Topaktuell, da “Drag me to Hell” bei uns nicht mehr in den Kinos läuft.
Leute, ich war in letzter Zeit einige Filme und möchte euch 3 Leuten, die hier zufällig im Monat mal reinschneien meine Eindrücke schildern. Selbstverständlich versuche ich keineswegs Objektiv zu sein, sondern zwinge euch einfach meine persönliche Meinung auf:
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Brüno:
Abstoßend, pervers und menschenverachtend!
Diese Schlagworte würden vielleicht so manchem Filmkritiker einfallen und in diesem Falle muss ich dem auch teilweise beipflichten, denn während Borat sich gerade noch an der Grenze des guten Geschmackes bewegte, so hat Brüno diese klar überschritten. Ich meine, es gibt immer noch ein paar äußerst amüsante Szenen, jedoch wurden die besten wirklich allesamt im Trailer bereits gezeigt - Es zahlt sich also wirklich nicht aus sich eine teure Kinokarte zu kaufen für nur 79 Minuten schlechte, gespielte Szenen und ein paar Lacher während den Aufnahmen mit versteckter Kamera. Wenn man dies also als ein Sequel zu Borat bezeichnen könnte, so wäre der Film klar dem üblichen Qualitätsverlust von Fortsetzungen zum Opfer gefallen. Für mich klar die absolut größte Filmenttäuschung des Jahres!
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Drag me to Hell:
Sam Raimi, der Regisseur von Klassikern, wie “Tanz der Teufel” ist ins Horrorgenre zurückgekehrt und kann mit seinem neuesten Werk voll und ganz überzeugen. Während dem Ansehen des Filmes durchlebt man wirklich so ziemlich die ganze Gefühlspalette, denn manche Szenen sind gruselig, manche amüsant, manche absolut widerlich und einige wiederrum sind so peinlich, dass ich kaum hinsehen konnte. Das ganze ist als Gesamtwerk äußerst überzeugen und ließ mich vollkommen zufrieden den Kinosaal verlassen. Ich weiß wirklich nicht, was das besondere an diesem Film ist, jedoch kann ich nicht aufhören daran zu denken und werde mir vermutlich auch die DVD dazu kaufen, sobald sie erscheint. Übrigens benötigte ich beinahe den gesamten Film, bis ich herausfand, wer der Schauspieler ist, der Christine’s Freund spielt, schließlich fiel es mir jedoch wie Schuppen von den Augen: Es ist Justin Long, welcher schon in “Stirb Langsam 4.0″ brillierte.
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The Hangover:
Eine Kömodie? Und dazu noch vom Regisseur von “Old School”? HELL YEAH! Vom Beginn bis zum Schluss eine äußerst amüsante Achterbahnfahrt durch Las Vegas. Von den Charakteren finde ich jeden auf seine Art sympathisch und einzigartig, was auch an der ,meiner Meinung nach, idealen Besetzung für diese Figuren liegt. Einfach ins Kino gehen, sich entspannen und 100 Minuten lang lachen! Was eher ruhig, wie eine typische, langweilige, Liebeskomödie begann mauserte sich für mich nach einigen Minuten bereits zum amüsantesten Film seit Jahren.
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Spiderpig out!


