Im englischen bekannt unter dem Namen “Into the wild green yonder”.
Leute, nachdem ich die DVD gekauft habe, war ich sowohl glücklich es endlich zu besitzen, als auch traurig, dass es nun ein Ende nimmt, denn der Film ist der Letzte der Tetralogie. Naja, schweren Herzens hab ich dann meine Xbox angeworfen und mir das Werk zu Gemüte geführt. Bevor ich allerdings meine Eindrücke dazu poste, erwähne ich kurz worum es eigentlich in dem Film geht:
Die Geschichte beginnt diesmal auf dem Mars, genauer gesagt in der Stadt “Mars Vegas”, die auch gleichmal niedergerissen wird, damit Amy’s Vater in den Trümmern ein noch größeres Glücksspielparadies bauen kann.
Dies ist aber nicht sein einziges Bauvorhaben: Der gute will außerdem einen gigantischen Golfplatz bauen, der große Teile der Galaxy bedecken soll. Um dies jedoch durchzuführen benötigt er ein Gutachten von Professor Farnsworth, welcher sicherstellen soll, dass keinerlei gefährdete Lebensarten beim Bau getötet werden. In Wahrheit kümmern sich die beiden jedoch keineswegs um vom Aussterben bedrohte Lebensformen. Als die Crew dann auf einen Planeten stößt, der die wohl interessantesten und seltensten Tiere des Universums beherbergt denkt Professor Farnsworth nicht daran den Bau des Golfplatzes, zur Erhaltung der seltenen Lebensformen, zu vereiteln, denn immerhin hatte er von Amy’s Vater einen Haufen Geld erhalten. Leela will allerdings keineswegs zulassen, dass der Planet zerstört wird, weshalb sie sich einer Gruppe von Öko-Feministinnen anschließt.
Selbstverständlich wäre es kein Futurama-Film, wenn es nicht mehrere Haupthandlungen geben würde. Fry erhält durch einen Unfall die Gabe Gedanken von Menschen zu lesen. Am Anfang will er von dieser Gabe nur profitieren, aber als er schließlich in Kontakt gerät mit einer geheimen Bruderschaft, wird er dazu beauftragt die dunklen Mächte zu besiegen, welche sich zum Ziel machten den Beginn des wundersamen grünen Zeitalters zu verhindern.
Insgesamt betrachtet kann man dieses Werk noch am ehesten als echten Spielfilm bezeichnen, während die anderen eher wie längere Episoden schienen. Die Geschichte wird besser erzählt und es gibt diesmal keine einzelnen Szenen, die etwas lächerlich wirken. Leider scheinen es die Produzenten nicht hinzubekommen sowohl eine spannende Geschichte zu erzählen, als auch einige gute Gags einzubauen. Dies führte dazu, dass ich während den 86 Minuten kein einziges mal wirklich laut lachen musste. Nichtsdestotrotz strotzt auch dieser Film nur so von verrückten Ideen und Anspielungen. Außerdem scheint sich die Beziehung zwischen Fry und Leela endlich weiterzuentwickeln, was meiner Meinung nach ja auch schon langsam mal Zeit wurde.
Zum Abschluss möchte ich noch erwähnen, dass ich sowohl einerseits sehr verärgert, andererseits auch ein wenig glücklich über das Ende war. Nur soviel dazu: Es ist ein schrecklicher Cliffhanger, was von mir sehr verhasst ist, allerdings zeigt dies doch auch nur, dass das noch nicht das Ende der Serie sein kann, denn immerhin wollen sie doch ihre Fans nicht verärgern.
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Fazit:
An dieser Stelle kann ich die DVD jedem empfehlen, der auch die Vorgänger schon mochte. Zwar ist die Gag-Dichte extrem gering, allerdings tröstet eine gute Story darüber auf jeden Fall hinweg. Wer sich außerdem gern mal Bonusmaterial ansieht, der kann sich auch freuen, denn endlich hat es ein Futurama Film geschafft -was dies anbelangt- mit einem vernünftigen Umfang aufzuwarten. Alles in allem zwar ist dieser Teil zwar nicht ganz so toll geworden, wie Bender’s Game, allerdings sollte man sich als Futurama-Fan “Leela und die Enzyklopoden” keinesfalls entgehen lassen.
Wertung: 8,3 - 10 Punkten
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Spiderpig out!